Das gibt es nur in Bux­te­hu­de!

Wo geiht´t?

[Herz­lich will­kom­men in Ih­rer
Gorch-Fock-Apo­the­ke!]

Das gibt es nur in Bux­te­hu­de!

Met plan­ten
ge­zund ma­ken!

[Wir ken­nen uns mit
pflanz­li­chen Me­di­ka­men­ten aus!]

Das gibt es nur in Buxtehude

De Daler die
Buxtehude vermaakt!

[Die Gorch-Fock Taler
verbinden Buxtehude!]

Not­dienst


Bei uns brau­chen Sie nicht lan­ge su­chen. Hier fin­den Sie im­mer den ak­tu­el­len Apo­the­ken-Not­dienst in der Re­gi­on Bux­te­hu­de.

Me­di­ka­men­te
reservieren

Nicht lan­ge auf Me­di­ka­men­te war­ten? Nut­zen Sie un­se­ren Reservierungsservice und wir be­rei­ten die Be­stel­lung vor oder lie­fern sie bei Be­darf di­rekt nach Hau­se.


Un­se­re
Leis­tun­gen

Von der Beratung bis hin zu unseren exklusiven Dienstleistungen: Informieren Sie sich zu unserem Leistungsangebot.

Corona-Pandemie:

Wichtige Information für unsere Kunden

Dürfen wir Ihnen etwas empfehlen?

 

FFP2-Masken

 

Liebe Kunden,

 

falls Sie im Januar oder Februar Ihre Masken nicht selbst abholen möchten, 

bieten wir Ihnen die Möglichkeit unseres BOTENDIENSTES an.

 

Sprechen Sie uns gerne an.

 

15.12.2020 - 28.02.2021

Eucerin-Aktion

 

Bis zum 28.02.2021 erhalten Sie 5 € Rabatt ab einem Einkaufswert von 20 € auf alle vorrätigen Eucerin-Produkte*.

 

*So­lan­ge der Vor­rat reicht. Nicht mit an­de­ren Ra­bat­ten kom­bi­nier­bar. Kei­ne Bar­aus­zah­lung.

 

28.12.2020 - 31.01.2021

Rabatt-Aktion

 

Bis zum 31.01.2021 erhalten Sie 5 € Rabatt ab einem Einkaufswert von 20 € auf alle vorrätigen Produkte* der Marken Vichy, La Roche Posay und Sanoflore.

 

*So­lan­ge der Vor­rat reicht. Nicht mit an­de­ren Ra­bat­ten kom­bi­nier­bar. Kei­ne Bar­aus­zah­lung.

Rabatt-Aktion:

30 % auf alle verfügbaren Produkte von Roger&Gallet!


Profitieren Sie von unserer Rabatt-Aktion: Erleben Sie die Beauty-Produkte der Marke Roger&Gallet und die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Körperpflege- und Reinigungsprodukte.*


*Solange der Vorrat reicht.

Ein echter Vorteil für Sie:

Ihr Rezept wird digital!

Wir sind bereit und warten nur noch auf den Startschuss der Bundesregierung: Dann können Sie die Vorteile des neuen E-Rezepts bei uns voll ausschöpfen.


    Aktuelle Angebote

    Auszug aus dem Journal

    Wie Placebo und Nocebo funktionieren




    Bei der Wirkung von Medikamenten spielt die Erwartungshaltung der Patienten eine wichtige Rolle. Foto: Christine Müller/Westend61/dpa-tmn - (c)dpa-infocom GmbH

    Essen/Marburg (dpa/tmn) - Es kommt nicht nur drauf an, welche Medikamente Patienten erhalten - auch ihre Einstellung zu den Pillen, Salben oder Säften ist entscheidend. Denn der Kopf ist ebenso wichtig wie die Inhaltsstoffe einer Arznei.


    Das zeigt sich an einem bekannten und einem weniger bekannten Effekt: Placebo und Nocebo. Placebos, teils Scheinmedikamente genannt, dürften fast jedem ein Begriff sein. «Als Placebo-Effekt bezeichnet man positive körperliche oder psychische Veränderungen nach der Einnahme von Medikamenten ohne jeglichen Wirkstoff», erklärt Ulrike Bingel, Professorin für Klinische Neurowissenschaften am Universitätsklinikum Essen.


    «Er kann auch nach einer Scheinbehandlung wie zum Beispiel bei einer simulierten Operation oder einer Infusion mit einer einfachen Kochsalzlösung auftreten», führt die Expertin aus.


    Das habe mit Erwartungseffekten zu tun, die auf komplexen psycho-neurobiologischen Vorgängen im Gehirn beruhen, so Bingel. Der Glaube an die Wirksamkeit der Therapie könne Mechanismen im Körper aktivieren, die den Erfolg verstärken.


    Gehirn schüttet schmerzlindernde Substanzen aus


    Durch die positive Erwartung würden Patienten auf «eine Art körpereigene Apotheke» zurückgreifen, deren Wirksamkeit sogar zu beobachten sei: «Mit bildgebenden Verfahren lässt sich zeigen, dass dabei bestimmte Areale im Gehirn aktiviert werden, zum Beispiel schmerzlindernde Systeme.»


    Geht ein Patient also davon aus, dass die Einnahme des Medikaments seine Schmerzen bessern wird, schüttet sein Gehirn schmerzlindernde Substanzen aus. «Es handelt sich dabei um sogenannte körpereigene Opioide, die sogar die Weiterleitung des Schmerzreizes im Rückenmark verändern können», so Bingel. «Dadurch lassen die Schmerzen nach, obwohl beispielsweise ein Patient mit Rückenschmerzen gar kein Opioid-Schmerzmittel eingenommen hat.»


    Vorerfahrungen sind wichtig


    Hilfreich ist es, wenn Betroffene die Wirksamkeit eines Mittels schon mehrfach erlebt haben. «In diesem Fall ist es einfacher, die Reaktionsmuster im Körper durch die eigene Erwartung zu reproduzieren», sagt Winfried Rief, Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Marburg, und erläutert: «Wenn ich weiß, dass Schmerzmedikamente bei Kopfschmerzen helfen und ich ein Placebo einnehme, das ich für eine Kopfschmerztablette halte, ist ein positiver Effekt wahrscheinlich.»


    Habe man noch keine Erfahrungen mit dieser Art von Medikamenten gemacht, sei es schwieriger. Bei chronischen Krankheiten, in deren Verlauf Patienten das Vertrauen in die Behandlung verloren haben, stößt der Placebo-Effekt ebenfalls an seine Grenzen - es sei denn, es wird neuer Optimismus geweckt.


    Es geht beim Placebo-Effekt aber nicht nur um Medikamente, die komplett ohne Wirkstoff auskommen. «Bei fast allen Behandlungserfolgen in der heutigen Medizin handelt es sich um ein Zusammenspiel von direkten biochemischen Effekten und psychischen Effekten», sagt Rief. «Studien im Schmerzbereich zum Beispiel legen nahe, dass man von fast jedem Mittel die doppelte Dosis verabreichen müsste, wenn Placebo-Effekte wegfielen.»


    Der Nocebo-Effekt durch negative Erwartungen


    Doch auch das Gegenteil ist möglich: Es kann ein sogenannter Nocebo-Effekt auftreten. «Davon gibt es zwei Arten», erklärt Rief. Zum einen könne man Nebenwirkungen entwickeln, die durch ein Medikament «biochemisch nicht zu erklären» seien. «Sie entstehen allein durch die negative Erwartungshaltung.»


    Zum anderen könne es passieren, dass eine positive Wirkung ausbleibe, obwohl ein wirksames Medikament verabreicht wurde, so Rief. In beiden Fällen ist die Erwartung entscheidend. «Wenn ein Patient zum Beispiel durch die Nachbarin oder aus dem Internet erfahren hat, dass schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, tatsächlich Beschwerden zu entwickeln.»


    Angst vor Schmerzen hemmen Botenstoffe


    Die Ursachen für diesen Negativ-Effekt sind ebenfalls im Gehirn zu beobachten: «Wenn Menschen Schmerzen erwarten, aktivieren sich die Schmerzzentren im Gehirn», erklärt Rief. «Evolutionär gesehen war das ein Vorteil: Wenn man davon ausgeht, dass eine Gefahr droht, stellt sich der Körper schon vorab darauf ein.»


    Studien weisen darauf hin, dass im zentralen Nervensystem durch negative Erwartungen körperliche Veränderungen angestoßen werden können. «Angst vor Schmerzen kann zum Beispiel Opioide blockieren und den Botenstoff Dopamin hemmen», sagt Ulrike Bingel. «So wird die Schmerzleitung und -wahrnehmung verstärkt anstatt herunterreguliert.»


    Die wichtige Rolle der Mediziner


    Ob Placebo- oder Nocebo-Effekt: In beiden Varianten ist die Kommunikation zwischen Medizinern und Patienten entscheidend. «Der behandelnde Arzt kann positive Erwartungen und die Zuversicht fördern. Das spielt bei der Wirksamkeit der Therapie eine große Rolle», sagt Winfried Rief.


    «Falls Nebenwirkungen zu erwarten sind, kann man das entweder dramatisieren - oder man sagt: Üblicherweise spüren sie bei Einnahme des Medikaments morgens ein leichtes Ziehen im Kopf. Dann wissen sie, dass das Mittel genau an der richtigen Stelle wirkt», beschreibt der Experte. Das beeinflusse den Handlungsverlauf positiv.


    Auch Ulrike Bingel ist überzeugt, dass die Kommunikation durch den Arzt eine zentrale Rolle einnimmt. «Ärzte können Patienten erklären, dass zehn Prozent der Menschen Nebenwirkungen spüren - oder sie weisen darauf hin, dass 90 Prozent der Patienten das Medikament sehr gut vertragen.» Es sind die gleichen Fakten, nur anders präsentiert. «Es geht nicht darum, Informationen zu unterschlagen oder zu beschönigen», sagt Bingel. «Aber man kann sie als Arzt so vermitteln, dass Patienten sie angstfreier aufnehmen.»


    © dpa-infocom, dpa:210112-99-997216/3



    Autor: Christine Müller - 13.01.2021

    Laden Sie sich jetzt die Meine Apotheke App herunter:

    Si­cher, di­rekt und in­di­vi­du­ell

    Mit der uni­ver­sel­len Ge­sund­heits-App Mei­ne Apo­the­ke ha­ben Sie Ih­re Ge­sund­heits­da­ten je­der­zeit im Griff und kön­nen da­bei so­gar von un­ter­wegs aus mit uns in Ver­bin­dung blei­ben.

    Sie hal­ten den Kon­takt zu uns, egal wo Sie sich ge­ra­de be­fin­den. Nut­zen Sie ein­fach von un­ter­wegs die prak­ti­schen Funk­tio­nen, wie zum Bei­spiel das be­que­me Be­stel­len von Pro­duk­ten via Smart­pho­ne-Sprach­steue­rung.

    Auch wenn Sie Me­di­ka­men­te drin­gend oder au­ßer­halb der gän­gi­gen Öff­nungs­zei­ten be­nö­ti­gen, hilft Ih­nen die App beim Auf­fin­den der nächs­ten Not­dienst-Apo­the­ke.